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Rochegude

Henry Pascal de Rochegude wurde am 8. Dezember 1741 in Albi (Tarn) geboren und starb in derselben Stadt am 16. März 1834. Im Mai 1757 ist er in das Marineaufsichtspersonal eingetreten, er begann eine Karriere als Matrose und im Jahr 1773 leitete er eine Forschungsreise auf dem „l’Oiseau“ nach Australien, gesteuert von Kerguele, danach nahm er an dem Unabhängigkeitskrieg der Vereinigten Staaten teil.   Er wurde 1786 zum Kapitän ernannt. 1787 verließ er die Marine mit dem Rang Schiffskapitän. Während der Revolution beförderte man ihn zum Vizeadmiral, kurz darauf wurde  er zum Inspektor der Häfen und 1798 zum Komissar der Waffenlager. 1801, während des Kaiserreichs Napoleons, wurde er in den Ruhestand versetzt. Durch die Revolution wurde er ein politischer Mensch und er gehörte einer dem Adel nahe stehenden politischen Richtung an. Ab 1790 ist er Mitglied der Nationalversammlung und nahm an der Abstimmung über die Hinrichtung des Königs teil, er stimmte dagegen. Zuerst stellvertretender Abgeordneter des Bezirkes von Carcassonne, wurde er am 10. Februar 1790 zum Abgeordneten der Nationalversammlung ernannt, als Ersatz für den Marquis von Baden, der freiwillig zurückgetreten war. Er wurde am  6. September 1792 als Abgeordneter des Departement des Tarns in die Nationalversammlung gewählt und war später (1795) Abgeordneter in der Versammlung der 500. Nach seiner endgültigen Rückkehr nach Albi wurde er Mitglied des Stadtrates von Albi. Nach Ende seiner beruflichen Karriere baute er eine Bibliothek, aus 13000 Bänden bestehend, auf. Während seiner Aufenthalte in Paris sammelte er Notizen und Abschriften von den besten Texten von Troubadouren (Titel des Werkes: Essai d’un glossaire occitanien pour servir l’intelligence des poésies des troubadours ) Ohne direkten Erben, hinterließ er seine Güter, Besitzungen, Häuser und Bücher der Stadt Albi.

   

 Taffanel de la Jonquière
Pierre-Jacques Taffanel de la Jonquière

Pierre-Jacques de Taffanel de la Jonquière wurde am 18. April 1685 in Lasgraisses (Tarn) geboren und starb am 17. März 1752 in Québec (Kanada). Beheimatet in der Region von Graulhet (am Tarn), hatte der Cousin der Familie Galaup mithilfe der Urgroßmutter eine brilliante Seefahrerkarriere. Seine Karriere führte ihn von Spitzbergen bis nach Chile, von Louisiana nach Brasilien und besonders in die Gegend des französischen Kanada. Er wurde Kommandant einer Flotteneinheit, anschließend wurde er für die Zeitspanne zwischen 1749 und 1752 zum Gouverneur Neufrankreichs ernannt, wo er schließlich in Québec starb.
Clément de Taffanel de la Jonquière
Clément Taffanel de la Jonquière

Geboren wurde er am 13. September 1706 in der Umgebung von Graulhet (Tarn) und starb am 12. März 1795 in Toulon (Var). Sehr beeindruckend in seinen jungen Tagen war die glänzende Karriere seines Cousins Pierre-Jacques, der ihm seine Erfolge und Adelstitel vererbte, er stach mit ihm in See und ging zur Marine. 1726 (als er 20 Jahre alt war) führte er einen Feldzug gegen die Piraten durch, die das Antillenmeer unsicher machten. 1733 war er zusammen mit seinem Onkel an Bord des Rubis vor Québec. 1740 brach er auf zu einer Expedition nach Saint-Domingue, diese wurde geleitet vom Marquis Antin. Er kommandierte die „Mégère“ im Jahre 1746, unter dem Befehl des Herzogs von Anville. Als Oberbefehlshaber der Fregatte „Emeraude“ in der Seeschlacht am „Cap-Finesterre“ am 14. Mai 1747, trieb er die französische Flotte zusammen und erhielt das Ehrenkreuz des Ritters von Saint-Louis. 1749 kommandierte er die „Diane“. 1751 und 1755 unternahm er einen Feldzug an der amerikanischen Küste, um Louisburg zu beschützen und zu versorgen. 1757 war er Kommandant der „Célèbre“ (ein Schiff, das zum Geschwader „Dubois de la Mothe“mit dem Ziel Kanada, gehörte.) Er schifft seinen jungen 16 jährigen Cousin Lapérouse dort mit ein, damit dieser seine ersten große Seereise machen kann. Er wurde während seiner jungen Jahre der Lehrmeister von Lapérouse, wie sein anderer Cousin Saint Félix.
Saint Félix de Maurémont
Saint- Félix

Armand Philippe Germain von Saint-Félix de Maurémont ist am 19. September im Schloss von Cajarc ( Les Cabannes, Tarn) geboren und dam 12. August 1819 in Carbannes gestorben, er wurde beigesetzt in Maurémont ( Haute- Garonne).
Germain ist das fünfzehnte Kind der Familie. Die Familie hatte sich selbst durch den Widerstand gegen Kardinal Richelieu ruiniert , dem Vater war es nicht gelungen, sein Vermögen wiederzuerlangen. Das , was ihm verblieben war, verlor er im Spiel.
Dieses Kind , Armand Philippe Germain, hatte also eine ungewisse Zukunft vor sich.
Im Alter von 12 Jahren hatte er die erste Erziehungsetappe hinter sich gebracht, es kam ihn die Idee, seinen älteren Bruder in der Hauptstadt aufzusuchen und dort sein Glück zu versuchen. Seine Mutter entschied, ihn gehen zu lassen, mit 12 Büchern, die er sich von seinem Taschengeld gekauft hatte. Sein Vater war überrascht von der Nachricht, dass sein Sohn die Familie verlassen wollte, er benachrichtigte die Polizei , damit diese Armand von seiner Flucht abhielt.
Letzterer hatte auf seinem Weg Glück, denn er schloss Freundschaft mit Reitern, die ihn auf seiner Reise nach Paris begleiteten, wo er schließlich seinen Bruder fand.
Das Abenteuer wurde bekannt und es wurde viel darüber gesprochen. An eine Rückkehr zu seiner Familie war nicht zu denken, vor allem auch aufgrund der des Streites und der Unruhe, die die Initiative des Kindes dort hervorgerufwen hatte.
Mademoiselle de Charolais, Tochter des Herzogs von Bourbon, eine freundliche und großzügige Prinzessin, nahm ihn als Pagen unter ihre Fittiche und er wurde einer sorgfältigen Erziehung und einer guten Ausbildung unterzogen.
Als er größer wurde zeigte sich, dass er kein Junge war, der sich in den Salons entwickeln wollte. Am 12. Dezember 1755 schiffte er sich als Wachsoldat auf der Fregatte L´Hermione ein.
Nichts hatte diese Landratte auf diese Seemannskarriere festgelegt, diese wurde allen Erwartungen zum Trotz glänzend. Diese berufliche Zunkunft war für Laperouse und Rochegude identisch. Merkwürdigerweise waren sich die drei Jungen aus derselben Gegend sehr ähnlich und machten, ohne sich jemals getroffen zu haben, eine gleichartige erstklassige Karriere. Vielleicht haben die extravaganten Abenteuer von Saint-Félix ihnen als Beispiel gedient. (Saint-Félix 1737-1819, Rochegude 1741-1832, La Pérouse 1741-1788).     Er hatte eine sehr erfolgreiche Seemannskarriere auf dem Atlantik und auf dem Indischen Ozean, besonders mit Suffren, von dem er der wichtigste Stellvertreter war. Er hat die Revolution 1789 sehr schlecht aufgenommen und sich deutlich von ihren Zielen distanziert, in dieser Zeit war er auf den Mascareignes Inseln. Während der Restauration wurde er dann jedoch rehabilitiert und sogar zum Dreisterne-Admiral befördert. Er verbrachte seine letzten Lebensjahre in seinem Anwesen in Cordes.