Accueil du siteLaperouse : Der Mann und der SeemannDer Marineoffizer1-Brest & Atlantik
1-Brest & Atlantik

|(Modell des Hafens von Brest gesehen von Penfeld, geschaffen von Guy Rossignol)

Im Jahre 1756 äußerte La Pérouse, vermutlich unter dem Einfluss von Clément de la Jonquière, einem Angehörigen der Familie Galaup à Graulhet, den Wunsch, eine Karriere als Marineoffizier zu beginnen; er erhielt die Erlaubnis seines Vaters. Clément wurde sein Vormund an der „École des Gardes Maritimes“ in Brest, einer Schifffahrtsakademie, mehr als zwanzig Tage mit der Postkutsche von Albi entfernt, wo er sieben Jahre blieb. Dort erlangte er in mehreren Jahren theoretische und Handelskenntnisse, sowie eine militärische Ausbildung zum Infanteristen und zum Kanonier. Die strengen Auflagen an die jungen Seeleute verlangten von ihnen ein ausreichendes Einkommen, um ihnen einen hohen Rang zu sichern, also gab seine Familie ihm ein vor kurzer Zeit erworbenes Landgut: Das Anwesen von Lapeyrouse, einen Namen, den er zu seinem Familiennamen „de Galaup“ hinzufügte. Brest wurde sein wichtigster Heimathafen, wo er länger als in Albi lebte.

Le formidable à la bataille des Cardinaux

(«Le Formidable“»bei der Schlacht des Cardinaux)

Le FORMIDABLE (ein Schiff mit 80 Kanonen) wurde 1758 bei der Schlacht in der Nähe der „Belle Isle“ (bei den Cardinaux in der Bucht von Quiberon bei der Mündung der Vilaine) von den Engländern gekapert.)

Schon nach kurzer Zeit unternahm er Reisen nach Kanada und stellte dabei die Unterlegenheit der Franzosen gegenüber den Engländern fest. Sehr schnell unternahm er Reisen nach Kanada und bemerkte den durch mangelnde Seemacht verursachten Rückzug der Franzosen vor den Engländern. Auch an den Küsten Frankreichs rückte die englische Flotte vor und der 18-jährige La Pérouse nahm an der Schlacht des Caridaux teil, die mit einer Niederlage der Franzosen endete. La Pérouse wurde verletzt und gefangen genommen, konnte aber ausgetauscht werden. Kurz darauf wird er der Stellvertreter seines späteren „père maritime“(seemännischer Lehrmeisters) Ternay, der aus der Touraine stammt. La Pérouse half, mehrere Schiffe bei der Mündung der Vilaine zu bergen und sie nach Brest zurückzuführen, ohne Wissen der vorherrschenden Seemacht, den Engländern. Anschließend half er bei dem Wiederaufbau der französischen Flotte und transportierte Holz aus den Pyrenäen für Schiffsmasten von Bayonne in die Waffenkammern. Dieses wird unterbrochen durch kurze Reisen nach Neufundland und Haiti und hydrographische Arbeiten und Arbeiten zur Navigationshilfe für Seefahrer an der französischen Atlantikküste.|