Accueil du siteLaperouse : Der Mann und der SeemannNach Vanikoro
Nach Vanikoro
DIm September 1791 wird eine Forschungsmission, die vom Admiral de Entrecasteaux geleitet wird, in den Südlichen Pazifik geschickt. Sie setzt sich aus zwei Transportschiffen der Kriegsmarine zusammen: Die Suche und Die Hoffnung.
(La Recherche et L`Espérance)
Diese Mission wird ein Misserfolg, besonders infolge einer falschen in Kapstadt gegebenen Information sein, die die Schiffbrüchigen im Norden von Neuguinea, außerhalb der vorhergesehenen Strecke vermutet. Bei der zweiten Umrundung von Australien befällt eine Krankheit die Besatzung. In Batavia, Indonesien, werden die Schiffe von den Holländern angegriffen. Man muss jedoch die guten wissenschaftlichen Ergebnisse der Expedition hervorheben, die erst spät veröffentlicht werden.
Viel später entdeckt Peter Dillon, der irische Kapitän der Compagnie des Indes (während England gegen Frankreich Krieg führt) eine Gruppe von französischen Soldaten, auf einer Vanikoro benachbarten Insel. In Calcutta abgesetzt, überzeugt er seine Vorgesetzten, dass es sich wirklich um eine Spur der Expedition Lapérouse handelt. 1827 kehrt er auf diese Insel zurück und findet Beweise, sowohl durch mündliche Überlieferung als auch aufgrund der Aussagekraft der gefundenen Gegenstände, dass es sich wirklich um die Reste dieser Expedition handeln muss. Für diese wertvolle Informationen, erhält er in Paris eine hohe Belohnung
Einige Monate später wird Dumont d’Urville, auf dem Weg nach dem Pazifik, über die Entdeckung von Dillon informiert. Er begibt sich nach Vanikoro, erstellt eine gute Karte der Insel und vergewissert sich, dass es sich wirklich um den Ort des Schiffbruches von La Boussole und Astrolabe handelt. Der name des Schiffes von Dumont d’Urville ist ebenfalls L` Astrolabe und sorgt für einige Verwirrung. Man lokalisiert nur das Wrack eines einzigen Schiffes in einer engen Durchfahrt des Korallenriffs, während die Eingeborenen stets von " zwei große Pirogen " sprechen.
Zahlreiche aufeinander folgende Expeditionen, durchgeführt entweder von der französischen Marine ab Nouméa, oder von den Privatpersonen, ermöglichen es in der Folge durch gleichzeitige Arbeiten auf dem Festland und im Meer, viele Gegenstände, die dem Wrack zuzuordnen sind, zu sammeln.
Das wichtigste Ereignis zwischen 1962 und 1964 war die Lokalisierung des zweiten Wracks, das von La Boussole, dem Schiff von Lapérouse. Zwischen 1981 und 2008 hat der Verein Salomon de Nouméa, der von Alain Conan geleitet ist, acht wichtige Expeditionen durchgeführt. Große Fragen bleiben immer noch ohne Antwort: Wer und wie viele Menschen haben überlebt? Hatte es ein Lager auf dem Festland gegeben und wo lag es? Hat ein Rettungswasserfahrzeug Vanikoro verlassen und wo ist es verschwunden? Wer waren die zwei Franzosen, die einige Jahre in Vanikoro gelebt haben?ie übermäßige Verspätung der Expedition, die in Frankreich im Juli 1789 erwartet wird, ruft die Befürchtungen eines möglichen Verschwindens hervor.